Von der Bohne bis zur Tasse: Bonaverde gibt Verbrauchern mehr Kontrolle über Kaffee-Wertschöpfungskette

12 NOVEMBER 2013, BERLIN, GERMANY // 12. NOVEMBER 2013,15H
Zusammenfassung
Unter dem Motto „Let’s change coffee. Together.“ ist das Berliner Startup Bonaverde angetreten, die Kaffeewelt zu revolutionieren – mit dem weltweit ersten Filterautomaten, der Bohnen mit einem Knopfdruck nicht nur mahlt und brüht, sondern auch röstet. Das Bonaverde-Konzept sieht darüber hinaus vor, dass Verbraucher ihre Bohnen direkt vom Erzeuger beziehen und damit vollständige Kontrolle und Transparenz über die Wertschöpfungskette erhalten. Passend dazu wagen die Gründer in Berlin am 14. November 2013 den Weltrekordversuch für den schnellsten Weg vom Kaffeebauern zur Kaffeetasse.

„Unsere Maschine ermöglicht es dem Verbraucher, den gesamten Prozess der Kaffeezubereitung per Knopfdruck auszuführen, vom Rösten der grünen Bohnen über das Mahlen bis hin zum Brühen“, erklärt Hans Stier, Geschäftsführer von Bonaverde. Das Unternehmen hat bereits 135 Prototypen des Kaffeeautomaten produziert, mehr als 15.000 Menschen haben den frisch zubereiteten Kaffee genossen. „Das Feedback war überwältigend, die Tester loben vor allem den Geschmack und die Bekömmlichkeit“, so Hans Stier weiter. „Das hat uns darin bestätigt, unsere Innovation bis zur Marktreife weiterzuentwickeln.“

Das Konzept zielt aber nicht nur auf den Röst-, Brüh- und Mahlvorgang ab, sondern setzt unmittelbar an der Wertschöpfungskette an. Bonaverde Kunden beziehen die rohen grünen Bohnen direkt vom Bauern, sodass im Vergleich zum herkömmlichen Verarbeitungs- und Vertriebsprozess insgesamt 17 Schritte entfallen. Ein weiterer Vorteil: Die Bohnen werden in Jutesäckchen ausgeliefert, so dass kein Papier-, Plastik oder Aluminiummüll anfällt. Außerdem ist geplant, eine eigene Community ins Leben zu rufen, auf der sich Kaffeebauern und Kaffeeliebhaber austauschen können. „Verbraucher wünschen sich immer höhere Transparenz im Kaffeemarkt, über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg“, sagt Hans Stier. „Unser Konzept bedeutet eine vollständige Abkehr vom etablierten Markt. Wir geben unseren Kunden jetzt auch die vollständige Kontrolle über den Röstprozess und stellen sicher, dass mehr Geld bei den Kaffeebauern ankommt.“

Die Kraft der Massen
Zur weiteren Realisierung des Projekts benötigt Bonaverde jedoch die Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschinen bei den zukünftigen Nutzern zuhause. „Nur dann kann der Direct-Trade Gedanke Wirklichkeit werden“ verdeutlicht Stier. Das Unternehmen will nun potenzielle Kunden über das Prinzip des sogenannten Crowdfunding gewinnen und startet dazu am 12. November 2013 eine eigene Kickstarter-Kampagne. Auf www.kickstarter.com können sich

Konsumenten beteiligen, indem sie eine der innovativen Maschinen vorbestellen. Der Frühbucher-Preis beträgt dabei 250 US Dollar (180 Euro), ein Einstieg ist aber bereits ab 5 US-Dollar möglich, wenn man das Team von Bonaverde unterstützen möchte; es stehen aber auch Finanzierungspakete in Höhe von bis zu 10.000 US-Dollar zur Auswahl, was besonders interessierten Konsumenten neben der Maschinenrevolution auch noch eine Reise zum Kaffeebauern Henry ermöglicht – natürlich zusammen mit dem Gründerteam. Weil das junge Team um den 30-jährigen Berliner und seinen Co-Gründer Felix Artmann, 27, besonderen Wert auf den Direkthandel-Aspekt legt, wagen sie außerdem am 14. November, dem offiziellen Guinness World Record Day, einen Weltrekordver- such für den direktesten Handel von der Ernte des Kaffeebauern zur schwarzen Tasse frischen Filterkaffees.

Auch beim Maschinendesign nutzt Bonaverde die Intelligenz der Massen: Noch bis zum 14. November kann man auf dem Crowdsourcing-Portal bonaverde.jovoto.com die knapp 120 eingereichten Designs für den Röst-Mahl- Brüh-Automaten bewerten. Der Gewinner wird über die Kickstarter-Vorbestellungskampagne umgesetzt und soll schon im Spätherbst 2014 an die ersten Besteller ausgeliefert werden.

Über Bonaverde
Bonaverde ist ein kleines Team junger, unternehmerischer Berliner, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt des Kaffees zu revolutionieren. 2011 startete Gründer Hans Stier mit einer Vision: Die weltweit erste Kaffeemaschine zu bauen, die Kaffee nicht nur mahlt und brüht, sondern auch röstet. Nun ist es soweit: Mithilfe von Crowdsourcing und Crowdfunding soll die Vision Wirklichkeit werden. 

Zitate
"„Unser Konzept bedeutet eine vollständige Abkehr vom etablierten Markt. Wir geben unseren Kunden jetzt auch die vollständige Kontrolle über den Röstprozess und stellen sicher, dass mehr Geld bei den Kaffeebauern ankommt.“" Hans Christian Stier, CEO
Videos
Download PDF
Download PDF
Über Bonaverde

Bonaverde is a small team of young, ambitious minds that are determined to revolutionize the world of coffee. About 3 years ago, the founder Hans Stier started out with a vision: build the world's first coffee machine that cannot only grind and brew, but also ROAST coffee, and set up a direct trade network and bring coffee farmers and coffee lovers closer together.

Currently a core team of six plus seven long-term partners, we cover all areas of expertise needed at this stage - vision and business management, project lead, communication, creative direction, relations, logistics, engineering and farming.